PRAXISNAH, EFFIZIENT & INNOVATIV
Wir entwickeln, optimieren und verifizieren Klimatisierungskonzepte im Kundenauftrag. Wo technische Anlagen, komplexe Systeme und Leistungselektronik sicher und fehlerfrei funktionieren müssen, ist eine optimal geregelte Entwärmungslösung unverzichtbar. Die thermische Simulation bildet hierbei das Fundament. Durch die professionelle Nutzung von 3D-Simulationssystemen können wir den Kältebedarf eines Produkts, einer bestimmten Komponente oder eines gesamten Systems präzise berechnen und schnelle sowie verlässliche Ergebnisse liefern.
Unser primäres Ziel ist die signifikante Verlängerung von Lebenszyklen elektronischer Bauteile und ganzer technischer Anlagen bei gleichzeitig minimalem Energieeinsatz und reduziertem Wartungsaufwand. Die Physik hinter diesen Prozessen ist komplex, doch Delta IDL macht sie für Sie durch Visualisierung von Ursache und Wirkung sichtbar.
Kürzere Time-to-Market durch numerische Analyse
Der Wettbewerbsdruck in der modernen Industrie erfordert immer kürzere Entwicklungszyklen. Ein schnelleres Time-to-Market entscheidet oft über den kommerziellen Erfolg neuer Produkte. Durch die Analyse mittels Computational Fluid Dynamics (CFD) entfällt die Notwendigkeit, für jede Iteration teure und zeitaufwendige physische Prototypen zu bauen. Die Vorteile der numerischen Simulation auf einen Blick:
- Standort-/Klimasimulation: Realistische Vorhersage der thermischen Leistung ohne realen Materialeinsatz.
- Prototypen-Optimierung: Schnelle Ermittlung und Bewertung kritischer Bereiche (Hotspots).
- Simultanes Engineering: Einfache Optimierung mittels simultaner Bauteiländerung direkt am Rechner.
- Bestandsprüfung: Einfache und kostengünstige Verifizierung bereits bestehender Produkte und Anlagen.
- Datengestützte Basis: Schnelle Ergebnisse schon auf Basis standardisierter CAD-Daten und -Modelle.
- Ressourcenschonung: Massive Kosten- und Zeiteinsparungen bei der Entwicklung, bei Werkzeugen, im Musterbau, beim Materialeinsatz und durch den Wegfall aufwendiger physischer Messungen.
Grundlagen der Wärmeübertragung: Thermodynamik im Fokus
Um das Wärmemanagement effektiv zu steuern, müssen die drei grundlegenden Mechanismen der Wärmeübertragung verstanden und berechnet werden. Jedes Bauteil und jedes System interagiert auf dynamische Weise mit seiner Umgebung.
Wärmeleitung (Konduktion)
Die Wärmeleitung beschreibt den Wärmetransport innerhalb von festen Materialien oder zwischen Bauteilen, die im direkten Kontakt stehen. Die Materialeigenschaften, insbesondere die spezifische Wärmeleitfähigkeit, spielen hier die entscheidende Rolle.
Wärmeströmung (Konvektion)
Konvektion ist die Wärmeübertragung durch die Strömung von Fluiden, in der Regel durch Luft oder flüssige Kühlmedien. Wir unterscheiden zwischen freier (Auftrieb durch temperaturbedingte Dichteunterschiede) und erzwungener Konvektion (durch Lüfter oder Pumpen). In vielen Geräten ist die erzwungene Konvektion die primäre Methode zur Wärmeableitung.
Wärmestrahlung
Jedes Objekt emittiert thermische Strahlung in Abhängigkeit von seiner Temperatur und Oberflächenbeschaffenheit. Besonders bei hohen absoluten Temperaturen, fehlender Konvektion oder im Vakuum kann die Strahlung einen signifikanten Anteil der gesamten Wärmeübertragung ausmachen und muss zwingend in die Simulationen einfließen.
Ursachen und Risiken: Thermische Spannungen
Temperatur ist nicht nur eine Einflussgröße für die elektronische Leistungsfähigkeit, sondern auch für die mechanische Sicherheit. Wenn Materialien erwärmt werden, dehnen sie sich aus. Dieser Prozess ist durch spezifische Ausdehnungskoeffizienten definiert. Werden Bauteile aus unterschiedlichen Materialien (zum Beispiel auf einer Leiterplatte) wechselnden Temperaturgradienten oder starken Temperaturschwankungen ausgesetzt, dehnen sie sich unterschiedlich stark aus.
FEM-Simulation zur strukturmechanischen Bewertung
Während die CFD-Analyse Strömungen und Temperaturen berechnet, kann die Finite-Elemente-Methode (FEM-Simulation) dazu dienen, die daraus resultierenden mechanischen Auswirkungen auf das Design zu ermitteln. Wenn wir die Temperaturverteilung eines Objekts kennen, können die Belastung und das Verhalten der Materialien unter Hitze genau berechnet werden. Dies kann essenzielle Informationen für die Konstruktion liefern, um Schwachstellen frühzeitig durch angepasste Geometrien oder alternative Materialien zu beheben.
Thermische Simulation: Typische Einsatzgebiete
Gehäuseklimatisierung
Für die Klimatisierung und Sicherstellung der Funktionalität von Systemintegrationen können wir durch unsere Erfahrung und mit Hilfe von 3D-Simulationssystemen schnelle Ergebnisse liefern. Dies ist besonders in Bereichen wichtig, in denen sensible Anlagen in Geräten, Gehäusen und Containern oder unter extremen Außen- und/oder Innenbedingungen betrieben werden.
Elektronikkühlung
Durch hohe Verlustleistungen wachsen auch die Anforderungen an das Wärmemanagement. Die CFD-Analyse in der Elektronikkühlung bezieht sich auf nahezu alle Bereiche der Komponenten-, Board-, Gehäuse-, Schrank- sowie Lüfterauslegung. Nur durch eine detaillierte Temperaturverteilungsanalyse lassen sich kritische Hotspots rechtzeitig vermeiden.
Lüftermanagement
Betriebszustände, Effizienz und Strömungsfelder können über die jeweilige Kennlinie — unter numerisch exakter Einstellung des realen Arbeitspunktes — ermittelt werden. Dies ist hilfreich bei der gezielten Auswahl von Lüftertypen und erleichtert die Anpassung oder Optimierung von Systemen. Die richtige Luft-Führung ist hierbei entscheidend für die gesamte Leistungsfähigkeit.
Kühlkörperdimensionierung
Die Kühlkörperdimensionierung mittels CFD ermöglicht es, alle relevanten Randbedingungen und Einflussgrößen zeitgleich, realitätsnah und unter Berücksichtigung nahezu aller Abhängigkeiten zu betrachten. So können wir schnelle Aussagen zur Kühlleistung treffen, noch bevor der erste Prototyp aus Kupfer oder Aluminium gefertigt wird.
Herausforderungen im heutigen Wärmemanagement
Durch extrem hohe Verlustleistungen und immer kleinere Baugrößen wachsen die Anforderungen an moderne Wärmemanagementlösungen rasant. Ingenieure stehen regelmäßig vor der Herausforderung, enorme Wärmelasten auf engstem Raum abzuführen. Zu den größten Problemen gehören Hotspots, thermische Beeinflussung durch benachbarte Wärmequellen sowie ineffiziente Luftströmungen, Rezirkulation und/oder Luftkurzschlüsse. Nur eine tiefgehende Berechnung und Optimierung kann hier eine dauerhaft störungsfreie Funktion sicherstellen.
Unser CFD-Projektablauf: Schritt für Schritt zur Lösung
Um höchste Qualität, Transparenz und Kosteneffizienz zu garantieren, folgen wir einem strikt standardisierten Projektablauf. Dieser strukturierte Prozess stellt sicher, dass alle relevanten physikalischen Randbedingungen berücksichtigt werden.
Individuelle Evaluation Ihrer Projektanforderungen
Jedes thermische System unterliegt spezifischen physikalischen Bedingungen. Gerne evaluieren wir die technische Machbarkeit und die Anforderungen Ihres individuellen Projekts in einem direkten Austausch. Kontaktieren Sie uns, um Ihre konkreten thermischen Herausforderungen oder vorliegende CAD-Daten unverbindlich zu diskutieren.
Für ein erstes fundiertes Verständnis unserer Methodik haben wir im Folgenden die Antworten auf die grundlegendsten Fragen rund um die CFD-Analyse zusammengefasst:
FAQ: Häufig gestellte Fragen zur thermischen Simulation
1. Was genau ist eine thermische Simulation (CFD-Analyse)?
2. Ab welchem Entwicklungsstadium lohnt sich der Einsatz einer Simulation?
3. Welche Daten werden für eine aussagekräftige Simulation benötigt?
4. Was passiert, wenn mir nicht alle thermischen Daten meiner Bauteile vorliegen?
5. Wie spielen thermische Strömungssimulation (CFD) und Strukturmechanik (FEM) zusammen?
6. Wie hilft die Simulation bei der Reduzierung von Entwicklungsressourcen?
7. Können auch bestehende, bereits installierte Anlagen optimiert werden?
8. Wie lange dauert ein typisches CFD-Projekt?
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